Lexikon

Auf diesen Seiten entsteht ein Lexikon für Tierhalter speziell zum Bewegungsapparat und physiotherapeutische sowie naturheilkundliche Anwendungen. 

 

A bis O

Arthrose ist eine chronische, schmerzhafte und funktionseinschränkende Gelenkerkrankung. Bei einer Arthrose verändert sich die Substanz des Knorpels  in ihrer Form und Struktur und letzten Endes auch der Knochen selbst. Oft werden arthrotische Veränderungen erst spät bemerkt und verlaufen anfangs beschwerdefrei.

 

Die Bach Blüten Therapie wurde 1930 von Dr. Edward Bach entwickelt und basiert darauf, dass die Energie der Blüten eine regulierende Wirkung auf die Psyche und damit letzten Endes auch auf den Körper hat. An erster Stelle werden die Blüten dem jeweiligen aktuellen Seelenzustand entsprechend ausgewählt. Als Nebeneffekt werden dann auch körperliche Beschwerden positiv beeinflusst. So wird im Sinne der Ganzheitlichkeit der Körper über die Seele geheilt.

 

Cauda Equina Kompressionssyndrom ist ein Sammelbegriff für degenerative neurologische Erkrankungen, die durch eine Kompression der Nervenwurzeln am Ende des Rückenmarks gekennzeichnet sind. Sind diese neurologischen Strukturen zwischen dem 5ten Lendenwirbel und dem Kreuzbein komprimiert, kommt es zu charakteristischen neurologischen Symptomen und Ausfallerscheinungen wie z.B. Druckschmerz in dem Bereich oder bis hin zur vollständigen Lähmung der Hinterbeine. In solch schweren Fällen ist ein chirurgischer Eingriff notwendig. Die Prognose ist meist gut, denn die Nervenfasern der Cauda Equina haben ein recht hohes Regenerationsvermögen. Es ist jedoch mit einer langen Heilungszeit zu rechnen.

 

Als Dackellähme werden Lähmungserscheinungen der Hinterläufe, aber auch der Vorderläufe bezeichnet. Dieses Symtpom wird durch einen Bandscheibenvorfall hervorgerufen und tritt bei Dackeln aufgrund ihres überaus langen Rückens im Verhältnis zur Länge der Gliedmaßen relativ häufig auf. Auch andere kurzbeinige Hunderassen sind für diese Erkrankung anfällig. 

P bis Z

Processus ist die lateinische Bezeichnung für einen Fortsatz am Knochen, wie z.B. Dornfortsatz an der Wirbelsäule (processus spinosi) oder processus anconeus als Knochenvorsprung am Ellenbogen. 

 

 

Eine Querschnittslähmung wird durch eine Verletzung des Rückenmarks z.B. durch einen Bandscheibenvorfall hervorgerufen. Je nach Schwere der Schädigung können Nervenfunktionen durch gezielte Physiotherapie auf neurologischer Grundlage wieder hergestellt werden. 

 

 

Als Rekonvaleszenz bezeichnet man die Zeit einer letzten Krankheitsphase bis zur vollständigen Genesung bis zu jenem Gesundheitszustand vor der entsprechenden Erkrankung.

 

 

Bei der Spondylose  (Spondylopathia deformans) handelt es sich um den Abbau elastischer Elemente der Wirbelsäule (Bänder, Zwischenwirbelscheiben) sowie knöcherne Zubildungen (Knochenspangen bilden sich zwischen den Wirbelkörpern). Der Umbauprozess geht meistens mit einer chronischen Entzündung des umliegenden Gewebes einher.

 

Die Tollwut ist eine von Viren übertragene Erkrankung von Warmblütern, die auch auf den Menschen übergreifen kann und bei diesem als meist lebensgefährliche Gehirnhautentzündung verläuft. Als Hauptüberträger zählt in Europa der Fuchs. Vorbeugend können Haustiere gegen Tollwut geimpft werden, oder binnen weniger Stunden nach einer Ansteckung. Ansonsten verläuft die Erkrankung in den allermeisten Fällen tödlich.