Bewegung ist Leben

Anwendungsgebiete

 

Wer in seiner Bewegung eingeschränkt ist, büßt oft auch ein Stück Lebensfreude ein. Auch Tiere begegnen dem aufkommenden Schmerz mit einer Schonhaltung. Die aber wirkt sich schnell zum Nachteil anderer Körperstrukturen aus. Nicht selten beginnt so ein Teufelskreis und Schmerzen in der Bewegung auszuweichen wird zum lebensbestimmenden Faktor. Dabei ist es gerade die Bewegung, die beweglich hält.

 

Nachfolgende beispielhafte Aufzählung stellt die Beschwerdebilder und Anwendungsgebiete dar, bei denen die Physiotherapie eingesetzt werden kann:

 

Akute oder chronische Schm​erzen sowie Rehabilitation nach orthopädischen Operationen wie z.B. Knochenbrüchen, Kreuzbandrissen, Patellaluxation / Arthrosen der Gelenke / Rückenbeschwerden (Bandscheibenvorfälle, arthrotische Veränderungen) / Muskelabbau / schmerzhafte Muskelverspannungen / Sehnenerkrankungen / Lahmheiten / Erkrankungen des Nervensystems / Lähmungen / Palliativpflege, Sterbebegleitung / Hüftgelenks- und Ellenbogendysplasien / Traumata, Verletzungen nach Unfällen / Gesunderhaltung von alten Tieren / Bewegungserhaltung oder -verbesserung bei bewegungseingeschränkten Tieren / Muskeltraining für Arbeits- und Sporthunde / Turnierbetreuung / Wellness und Entspannung / Altersbeschwerden

Gesundheitstraining

Tiere teilen uns ihre Beschwerden auf andere Art und Weise mit. Oft begleiten sie uns als treue Weggefährten und ihre Schmerzen bleiben sogar ihr Leben lang unerkannt. Dabei kann schon eine einzige falsche Bewegung z.B. im Welpenalter als Trauma zur lebenslänglichen Arthrose führen.

 

Ein beschwerdefreies Leben setzt gesunde Gelenke, kräftige Muskeln und funktionstüchtige Nerven voraus. Zur Steigerung des allgemeinen Wohlbefindens und für mehr Lebensqualität der Vierbeiner kann ein regelmäßig durchgeführtes Gesundheitstraining einen wichtigen Beitrag zur dauerhaften Gesunderhaltung leisten.

 

Schmerzanzeichen

Bewegungsunlust, verminderte Spielfreude, Schwierigkeiten beim Aufstehen / Treppensteigen / Auto Ein- und Ausstieg, Verhaltensänderungen bis zur Aggression, Lahmheiten, Unruhe (auch nachts), Hecheln.